Elterngeld Rechner
🎯Frage 1: Wer wird das Elterngeld beantragen?
🧠 Erklärung: Elterngeld ist flexibel! Es kann bei Paaren sowohl nur von einem Elternteil, als auch von beiden beantragt werden.
🛠 Frage 2: Wie lässt sich deine Arbeitssituation vor der Geburt am besten beschreiben?
🧠 Info: Dein Durchschnittseinkommen vor der Geburt ist die Berechnungsbasis für dein Elterngeld. Je größer die Differenz zwischen Einkommen vor und nach der Geburt, desto höher kann das Elterngeld ausfallen (sofern du unter der Einkommensgrenze bleibst!)
ℹ️ Informationen für selbstständige Eltern: Wenn du selbstständig bist oder sowohl Einkünfte aus Selbstständigkeit als auch aus einem Angestelltenverhältnis hast, wird dein Elterngeld in der Regel auf Basis deines durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens aus dem vollen Kalenderjahr vor dem Geburtsjahr deines Kindes berechnet.​Überwiegt dein Einkommen aus dem Angestelltenverhältnis jedoch deutlich gegenüber deinen Einkünften aus der Selbstständigkeit und gilt deine Haupttätigkeit als Beschäftigung, kann die Einkommensprüfung nach dem normalen Arbeitnehmermodell erfolgen. In diesem Fall ist der relevante Zeitraum für die Berechnung meistens die 12 Monate unmittelbar vor dem Geburtsmonat (bzw. vor Beginn des Mutterschutzes), nicht das vorherige Kalenderjahr.​Diese Ausnahme greift nur unter bestimmten Voraussetzungen und muss immer individuell von deiner zuständigen Elterngeldstelle geprüft und bestätigt werden.
🧠 Info: Bitte trage hier alle Einkünfte ein, die für das Elterngeld zählen – zum Beispiel Einnahmen aus Arbeit, Selbstständigkeit oder Nebenjobs.​
👶Frage 4: Wie viele Kinder erwartest du?
🧠 Info: Wenn du Mehrlinge erwartest, erhältst du ab dem zweiten Kind einen Bonus von 300 € pro weiterem Kind.​ Bei Zwillingen sind das also 300 € extra pro Monat, bei Drillingen 600 € und so weiter.​ Dieser Zuschlag kommt zusätzlich zu deinem regulären Elterngeld oben drauf.
👨‍👩‍👧‍👦 Frage 5: Hast du ein weiteres Kind unter drei Jahren oder zwei Kinder unter sechs Jahren oder mindestens ein weiteres Kind mit einer Behinderung unter 14 Jahren oder erwartest du mehr als ein Kind (Mehrlinge)?
🧠 Wenn in deinem Haushalt kleine Kinder leben (ein weiteres Kind unter 3 Jahren oder zwei Kinder unter 6 Jahren oder mindestens ein Kind mit einer Behinderung unter 14 Jahren), erhältst du einen Geschwisterbonus von 10% auf dein Elterngeld, mindestens 75 € pro Monat.​ Der Geschwisterbonus gilt auch, wenn du Zwillinge, Drillinge usw. hast.
🍼 Frage 6: Für welches Elterngeld interessierst du dich?
🧠 Du kannst zwischen Basiselterngeld (höherer Betrag, kürzerer Zeitraum), ElterngeldPlus (etwa halb so hoher Betrag, dafür doppelt so langer Zeitraum) oder einer Kombination aus beiden wählen.​ Diese Entscheidung beeinflusst, wie lange und wie viel Elterngeld du erhältst.

🎯 Basiselterngeld:
Du bekommst 12–14 Monate lang monatliche Zahlungen (bis zu 1.800 €) – volle Höhe, kürzere Laufzeit.
Perfekt, wenn du in dieser Zeit gar nicht arbeitest.

⏩ ElterngeldPlus:
Zieh dein Geld über den doppelten Zeitraum – bis zu 28 Monate – in die Länge: halb so hoher Monatsbetrag, doppelt so viele Monate.
Ideal, wenn du in Teilzeit arbeitest.

🎯 Basiselterngeld:
Du bekommst bis zu 12–14 Monate lang monatliche Zahlungen (bis zu 1.800 €) – volle Power, kurze Laufzeit. Perfekt, wenn du gar nicht arbeitest.

⏩ ElterngeldPlus:
Du streckst dein Geld über den doppelten Zeitraum (bis zu 28 Monate) – halber Betrag, doppelt so viele Monate. Ideal, wenn du in Teilzeit arbeitest.

🔀 Kombi:
Misch dir beides so, wie es zu dir passt: Nutze zuerst Basiselterngeld und steig danach auf ElterngeldPlus um. So bleibst du maximal flexibel.

🕒 Frage 7: Hast du vor während des Elterngeldbezugs zu arbeiten?
🧠 Du darfst während des Bezugs von Elterngeld bis zu 32 Stunden pro Woche arbeiten.​ Wenn du in dieser Zeit Geld verdienst, kann dein Elterngeld entsprechend gekürzt werden.​ Arbeitest du mehr als 32 Stunden pro Woche, entfällt dein Anspruch auf Elterngeld für diesen Monat.

✅ Arbeiten während des Elterngeldbezugs: Was passiert, wenn du über 32 Stunden/Woche kommst?
Wenn du in einem Monat mehr als 32 Stunden pro Woche arbeitest, bekommst du für diesen Monat kein Elterngeld.

Aber: Dein Anspruch geht dadurch nicht dauerhaft verloren. Wenn du deine Arbeitszeit wieder auf unter 32 Stunden pro Woche reduzierst, kannst du im Anschluss weiter Elterngeld beziehen.

Du kannst deine Elterngeld-Monate auch pausieren – zum Beispiel, wenn du eine Zeit lang Vollzeit arbeiten oder einfach eine Pause einlegen möchtest.
Elterngeld-Monate lassen sich in der Regel über die Zeit verteilen, solange sie innerhalb des allgemeinen Bezugszeitraums liegen (meist die ersten 14 Lebensmonate beim Basiselterngeld bzw. beim ElterngeldPlus entsprechend länger, wenn ohne Unterbrechung).

💡 Beispiel:
Du beziehst 8 Monate lang ElterngeldPlus,
→ arbeitest dann 2 Monate Vollzeit (kein Elterngeld in dieser Zeit),
→ reduzierst danach deine Stunden wieder,
→ und kannst deine verbleibenden ElterngeldPlus-Monate weiter nutzen.

🧮 Frage 8: Wie lange möchten du und/oder dein Partner ohne Vollzeitarbeit zu Hause bei eurem Baby bleiben?

Nur ich bleibe zu Hause – insgesamt kürzer als 12 Monate
🍼 „Kurz-kuschel-Mission!“
Du kümmerst dich alleine um dein Baby und gehst noch vor der üblichen 12‑Monats-Marke wieder arbeiten.

📉 Wichtig: Elterngeld gibt es für einen Elternteil maximal 12 Monate – wenn du weniger nimmst, verfallen die übrigen Monate. Sie lassen sich nicht nach hinten schieben, und deine gesamte Elterngeldsumme fällt dadurch geringer aus.

💡 Kann sinnvoll sein, wenn: Du später auf ElterngeldPlus umsteigen möchtest oder nur eine kurze Auszeit planst.

Nur ich bleibe zu Hause – 12 Monate

📅 „Ein volles Jahr Baby-Zeit!“
Du machst die klassische Solo-Variante: 12 Monate zu Hause, komplett abgesichert.

📊 Das ist das Maximum an Basiselterngeld für einen Elternteil allein. Zusätzliche Partnermonate gibt es nur, wenn dein Partner ebenfalls Monate übernimmt.

💡 Gute Wahl, wenn dein Partner keine Monate nehmen kann oder möchte – oder wenn du maximale Sicherheit durch dein eigenes Elterngeld möchtest.

Nur ich bleibe zu Hause – 14 Monate

🧸 „Länger genießen – aber nur im Team!“
Du planst, 14 Monate zu Hause zu bleiben – das funktioniert nur, wenn dein Partner mindestens 2 Monate nimmt, auch wenn nur „offiziell“.

📈 Du bekommst 12 Monate + 2 Partnermonate = 14 Monate insgesamt – das ist der maximale Basiselterngeld-Zeitraum.
💡 Strategie-Tipp: Selbst wenn dein Partner nur 2 kurze Monate nimmt, schaltet das für dich 2 volle zusätzliche Monate frei!

Nur ich bleibe zu Hause – mehr als 14 Monate

🏡 „Langer Aufenthalt, viel Liebe – aber begrenzte Unterstützung!“
Du planst, länger zu Hause zu bleiben, als das Elterngeld-System abdeckt.

📉 Elterngeld endet nach 12 (bzw. 14) Monaten, es sei denn, du nutzt ElterngeldPlus oder den Partnerschaftsbonus. Monate darüber hinaus sind nicht durch Elterngeld finanziert.

💡 Wichtig: Gut planen! Für die zusätzlichen Monate brauchst du ggf. Ersparnisse, Teilzeit-Einkommen oder Bürgergeld, um die Zeit finanziell zu überbrücken.

Wir teilen uns die Monate – insgesamt weniger als 12 Monate

⏱️ „Schnelles, aber flexibles Duo!“
Beide Eltern nehmen Elternzeit, aber zusammen kommt ihr auf weniger als 12 Monate.

📉 Ihr bekommt insgesamt weniger Elterngeld, als euch eigentlich zustehen würde. Nicht genutzte Monate verfallen.

💡 Gute Wahl, wenn ihr früh wieder arbeiten möchtet oder andere Einkommensquellen zur Verfügung habt.

Wir teilen uns die Monate – insgesamt 12 Monate

👐 „Gemeinsame Betreuung, Standard-Plan!“
Ihr teilt euch die 12 Monate untereinander auf, sodass jeder Elternteil einige Monate zu Hause ist.

📊 Ihr nutzt damit das vollständige Standard-Elterngeld-Budget, verzichtet aber auf die 2 Bonusmonate, die ihr bekommen könntet, wenn eine Person mindestens 2 Monate mehr nähme.

💡 Passt gut, wenn ihr beide eher kürzere Auszeiten möchtet oder außerhalb von ElterngeldPlus in Teilzeit arbeiten wollt.

Wir teilen uns die Monate – insgesamt 14 Monate (mit Partnermonaten)

🎯 „Das Elterngeld-Dreamteam!“
Du und dein Partner teilt euch die Monate auf – und schaltet durch eure gemeinsame Aufteilung die 2 zusätzlichen Partnermonate frei.

📈 Das ist die maximale Basiselterngeld-Kombi: 12 Monate + 2 Partnermonate = 14 Monate Elterngeld insgesamt.
💡 Clevere Wahl, wenn ihr die Zeit zu Hause möglichst strecken wollt und ihr euch beide aktiv an der Betreuung beteiligen möchtet.

Wir teilen uns die Monate und arbeiten beide 2–4 Monate in Teilzeit (Partnerschaftsbonus)

🔄 „Elternsein und Teamwork auf Profiniveau!“
Ihr arbeitet beide gleichzeitig 24–32 Stunden pro Woche für 2–4 Monate. Damit schaltet ihr Bonusmonate frei – zusätzliches ElterngeldPlus für euch beide!

📊 So bekommt ihr insgesamt 4 zusätzliche ElterngeldPlus-Monate (je 2 pro Person). Pro Monat gibt es zwar weniger Geld, aber das Elterngeld läuft dafür länger.
💡 Am besten geeignet für Paare, die gemeinsam in Teilzeit arbeiten und dabei finanziell möglichst stabil bleiben möchten.

Ich bin mir noch nicht sicher

🤔 „Noch am Austüfteln? Voll okay!“
Nicht alle haben in den ersten Wochen oder Monaten schon einen fertigen Plan – Elterngeld ist flexibel, und du kannst deine Aufteilung später noch anpassen.

📊 Elterngeld lässt sich sehr unterschiedlich gestalten:

  • Nutze Basiselterngeld, wenn du lieber weniger Monate mit höheren Beträgen möchtest.

  • Nutze ElterngeldPlus, um die Zahlungen zu strecken (mit geringeren Monatsbeträgen).

  • Kombiniere beides oder ergänze den Partnerschaftsbonus, wenn ihr beide in Teilzeit arbeiten wollt.

💡 Was dir bei der Entscheidung hilft:

  • Möchtest du lieber mehr Geld pro Monat oder eine längere Zeit finanzielle Unterstützung?

  • Wird dein Partner auch Zeit zu Hause bleiben oder in Teilzeit arbeiten?

  • Wie sieht euer finanzielles Polster oder euer Plan B (z. B. Ersparnisse, andere Leistungen) aus?

📆 Frage 9: Hast du oder wirst du Mutterschaftsgeld erhalten (z. B. über deine Krankenkasse)?
🧠 Info: Mutterschaftsgeld ist eine finanzielle Leistung für gesetzlich versicherte, angestellte Schwangere. Es wird in der Regel für 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt gezahlt und ersetzt in dieser Zeit das Gehalt. Wenn du Mutterschaftsgeld erhältst, gilt dieser Zeitraum als „Basiselterngeld“ für die Mutter und beeinflusst, für wie viele weitere Monate Elterngeld beantragt werden kann.

Da du Anspruch auf Mutterschaftsleistungen hast, beginnt dein Elterngeld erst nach dem Mutterschutzzeitraum (in der Regel 8 Wochen nach der Geburt). In dieser Zeit erhältst du dein volles Nettogehalt – gezahlt von deiner Krankenkasse und deinem Arbeitgeber – aber kein Elterngeld.

Das Elterngeld beginnt, sobald der Mutterschutzzeitraum endet. Insgesamt bekommst du dadurch zwei Monate weniger Elterngeld, hast aber dank der Mutterschaftsleistungen in den ersten beiden Monaten nach der Geburt sogar mehr Geld zur Verfügung.

🌍 Frage 10: Welcher ist dein Aufenthaltsstatus in Deutschland?
🧠 Info: Für die Elterngeld-Berechtigung ist entscheidend, ob du einen Aufenthaltsrecht in Deutschland hast, das Erwerbstätigkeit erlaubt. Auch Nicht-EU-Bürger:innen können Elterngeld erhalten – unter bestimmten Voraussetzungen.

🇩🇪 Deutsche Staatsbürger:in
✅ Als Deutsche:r bist du automatisch für Elterngeld berechtigt, wenn du in Deutschland lebst.

🇪🇺 EU-/EWR-/Schweizer:in
✅ Als EU-, EWR- oder Schweizer:in bist du für Elterngeld berechtigt, wenn du in Deutschland lebst und entweder arbeitest, selbstständig bist oder einen Aufenthaltsrecht hast (z. B. als Familienangehörige:r).

🛂 Aufenthaltserlaubnis mit Arbeitserlaubnis
✅ Mit einer Aufenthaltserlaubnis, die Erwerbstätigkeit erlaubt, bist du für Elterngeld berechtigt.
Stelle sicher, dass auf deinem Titel etwas wie „Erwerbstätigkeit gestattet“ oder ähnliche Formulierung steht.

👨‍👩‍👧 Familienzusammenführung
✅ Du bist für Elterngeld berechtigt, wenn deine Aufenthaltserlaubnis zur Familienzusammenführung Erwerbstätigkeit erlaubt – oder wenn dein Ehepartner arbeitet oder selbst Elterngeld bezieht.

🛑 Asylbewerber:in oder geduldete Person (Duldung / Aufenthaltsgestattung)
⚠️ Du kannst berechtigt sein, wenn du mindestens 15 Monate legal oder geduldet in Deutschland lebst.
Das umfasst Inhaber:innen einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung, sobald diese Frist erfüllt ist.

Ich bin mir nicht sicher
Keine Sorge
Wenn du irgendeine Form von legalem Aufenthalt in Deutschland hast, bist du wahrscheinlich berechtigt.
Prüfe deinen Aufenthaltstitel oder -erlaubnis auf Formulierungen wie „Erwerbstätigkeit erlaubt“ oder „Familiennachzug“.

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