Wenn du in Deutschland ein Baby erwartest oder bereits ein Baby zur Welt gebracht hast, hast du bestimmt schon vom Elterngeld gehört.
Es ist eine finanzielle Unterstützung vom Staat für Eltern, die Zeit mit ihrem Kind verbringen wollen. Diese Unterstützung kann je nachdem, wie hoch dein Einkommen vor der Geburt war zwischen 300€ und 1800€ liegen.
⏳ Wann kannst du beantragen?
Elterngeld kannst du erst NACH der Geburt beantragen. Erst mit der Geburtsurkunde des Kindes ist es dir möglich, den Elterngeldantrag einzureichen.
💡 Wichtig!
Bereite alles im Voraus vor, damit du die Antragstellung schnell abschließen kannst und dich nicht im Wochenbett mit Gesetzestexten und Formularen herumschlagen musst.
🗓️ Wie lange kannst du mit dem Antrag warten?
Elterngeld kann rückwirkend bis zu 3 Monaten gezahlt werden. Das bedeutet für dich: Innerhalb der ersten 3 Lebensmonate des Kindes kannst du Elterngeld rückwirkend ab der Geburt beantragen, ohne dass dir Geld flöten geht.
Wenn du erst später Elterngeld beantragst, kannst du es natürlich auch 3 Monate rückwirkend beantragen, aber bekommst nicht mehr das volle Elterngeld ab Geburt und verpasst damit Gelder, die dir eigentlich zustünden. Wäre doch schade drum, oder?
Wenn du jetzt schwanger sein solltest, beantrage doch direkt dein Elterngeld!
Hier geht’s zum Kurs:
www.Elterngeld-Guide.de/shop
🧠 Mein Tipp: Fang früh genug mit der Planung an (schon vor der Geburt)
Die Antragstellung selbst geht vor der Geburt nicht, aber du kannst:
- Dir Gedanken über Elterngeld und Elternzeit machen
- Abchecken, ob du Mutterschutzleistungen bekommen kannst
- Prüfen, ob ein Beschäftigungsverbot auf deine aktuelle Arbeit zutreffen könnte
- Mit Hilfe vom Elterngeld-Guide deinen Elterngeldantrag schon mal vorausfüllen
- Unterlagen wie Krankenkassenbescheinigung, Einkommensnachweise etc. für den Elterngeldantrag zusammen sammeln
- Alleine oder mit deinem Partner überlegen, ob und wie lange wer Elterngeld beziehen und / oder in Elternzeit gehen möchte
So fehlt nach der Geburt nur noch die Geburtsurkunde und ihr könnt den ganzen bürokratischen Wahnsinn abhaken 🙂
📑 Was du zum Antrag brauchst
Üblicherweise gehören zu den angeforderten Dokumenten:
- Geburtsurkunde des Kindes (mit dem Vermerk „Elterngeld“)
- Einkommensnachweis (12 Monate vor Geburt für Angestellte, letztes Steuerjahr für Selbstständige, falls der Bemessungszeitraum verschoben wird, die entsprechenden Dokumente und Einkommensnachweise des neuen Zeitraums)
- Krankenkassenbescheinigung
- Aufenthaltstitel (falls nicht deutsche Staatsbürger:in)
- Arbeitgeberbescheinigungen (z. B. Bestätigung der Elternzeit, nur für Angestellte)
Jeder Elterngeldantrag ist ein bisschen anders. Wenn du deinen Antrag fertig ausgefüllt hast, bekommst du eine Liste mit allen Dokumenten, die du für deinen Antrag brauchst.
🎯 **Fazit: Zögere den Elterngeldantrag nicht unnötig hinaus
Auch wenn der Papierkram lästig ist: Je früher du dich mit dem Elterngeld beschäftigst, desto mehr lässt sich noch drehen.

